Edelmetalle außerhalb des Bankensystems lagern
Sparkassen und Großbanken bauen ihre Schließfächer ab. Welche Alternativen es gibt, was sie kosten und welche im Ernstfall zugänglich bleiben.
Wer Gold kauft, um von Banken unabhängig zu sein, lagert es erstaunlich oft genau dort: im Schließfach der Hausbank. Das ist bequem und lange Zeit günstig gewesen. Doch das Angebot schrumpft. Mehrere Sparkassen und Großbanken haben in den vergangenen Jahren ganze Schließfachanlagen aufgegeben, Wartelisten von mehreren Jahren sind keine Seltenheit mehr.
Hinzu kommt ein Punkt, den viele Kunden erst bemerken, wenn es zu spät ist: Ein Schließfach ist nur zu den Öffnungszeiten der Filiale erreichbar. Bei einer Bankschließung, einem Feiertag oder einer behördlich angeordneten Schließung kommt niemand an seinen Inhalt.
Die drei Alternativen
Im Wesentlichen bleiben drei Wege: der eigene Tresor zu Hause, ein bankunabhängiges Schließfachzentrum oder ein Zollfreilager im Ausland. Jeder hat Vor- und Nachteile bei Kosten, Versicherung und Zugriff, und jeder hinterlässt unterschiedlich viele Spuren.
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